alexander fotografiert

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Dialog

„Was tun sie diesem Planeten an? Wo ist ihre Ehrfurcht? Ihr Glaube?“

„Siehst du die Kinder? Siehst du was sie tun?“

„Ich verstehe den Zusammenhang nicht….“

„Gib einem kleinen Jungen ein gelbes Aufziehauto...“

„Warum gelb?“

„Beliebig. Gib einem kleinen Jungen irgendein Auto. Sag ihm es ist wertvoll, er darf damit spielen, es aber nicht kaputt machen. Der Junge nickt und fängt an zu spielen. Wir lassen den Jungen alleine mit dem Auto. Nach einer Weile untersucht er das Auto. Findet auf der Unterseite eine kleine Klappe, mit einer winzigen Furche, sein Fingernagel passt hinein, er kann den Boden des Autos öffnen. Der Junge setzt den Nagel seines Fingers an und hebelt das Spielzeugauto auf. Er kann den Motor sehen. Er klopft das Auto auf den Boden, mehrmals, fest. Der kleine Motor fällt heraus. Der Junge untersucht den Motor, dreht die winzigen Räder mit der Hand. Probiert aus. Zieht den Motor auf. Bis der alte Gummi im Innern zerreißt. Erschrocken setzt der Junge den Motor wieder in das Auto ein. Es fährt noch, aber der Aufziehmotor funktioniert nicht mehr. Jetzt kommst du zurück und möchtest das Auto wieder haben.“

„Der Junge ist die Menschheit, das Auto ist die Erde? Was willst du mir mit dieser Geschichte sagen?“

„Du hast das Bild verstanden, jetzt musst du weiter denken. Der Junge bekommt Ärger. Es gibt eine Diskussion. Am Ende aber, gibt es eine Umarmung. Am Ende steht Verzeihen. Eltern lieben ihre Kinder. Kinder wollen es spüren, wollen es wissen, immer wieder. Gerade, wenn sie die Grenze testen, wenn sie ausprobieren. Wenn sie Regeln missachten. Gott hat den Mensch mit der Schöpfung allein gelassen. Er hat das Zimmer verlassen. Hat Regeln aufgestellt und gesagt, haltet euch daran. Was machen die Menschen mit der Erde? Was macht der Junge mit dem Auto? Sind Grenzen und Regeln das Ende? Oder sind sie die wahre Motivation? Der Mensch ist ein Forscher und ein Entdecker. Der Mensch will Dinge verstehen. Und alle Menschen sind Kinder. Alle Kinder wollen geliebt werden. Alle Menschen wollen geliebt werden. Es ist immer Gott. Es ist seine Liebe die wir wollen. Es ist seine Aufmerksamkeit die wir suchen. Das Kind will spüren, dass die Liebe endlos ist, dass am Ende die Umarmung kommt, das alles gut wird. Das es immer geliebt wird.“

„Jetzt verstehe ich es. Du glaubst, die die alles leugnen, die die alles zerstören, die nicht an morgen denken, die keine Skrupel kennen und sich gegen ihresgleichen wenden, dass sind in Wahrheit die Gottsucher? Die Liebeshungrigen? Ich dachte immer sie hassen die Natur, das Chaos, die Menschheit. Ich dachte sie beuten die Erde aus, töten die Tiere, töten am Ende sich selbst, um die Menschheit zu überwinden. Um sich selbst zu erheben, um die Menschheit zu überwinden. Sie wollen eine neue Stufe schaffen, den Mensch in die Technik transferieren. Die Evolution überlisten oder den nächsten Schritt erzwingen.“